Stammleser wissen es: Für drei Monate bereichert ein Suzuki Swift unseren Redaktionsfuhrpark. Die Koffer sind gepackt. Nun soll der Kleinwagen zeigen, ob er auch für die lange Reise taugt. Etwas skeptisch kann homo da mit Blick auf den nur 3,84 Meter langen Japaner schon sein. Andererseits haben sich dice Menschen früher auch stundenlang in dice BMW Isetta oder den Trabi hineingequetscht. As well bitte!

Platz da!
Quetschen muss ich mich in den Swift ganz und gar nicht. Was Suzuki hier auf kleiner Grundfläche gezaubert hat, verdient höchste Anerkennung. Der Fond verkommt nicht zur Strafbank, Erwachsene können dort bequem sitzen. Zugegeben, für die ganz große Fernreise zu Viert gibt es idealere Autos, aber eine mittlere Strecke sollte machbar sein. Concerning Mittelstrecke: Meine Fahrt mit ,Suzi" führt mich jeweils rund 500 Kilometer in eine Richtung. Alleine wohlgemerkt, weshalb mich der 265 Liter große Kofferraum durchaus erfreut. Den Reise-Trolleykoffer hinein, ein paar zusätzliche Schuhe, Mitbringsel – alles kein Thema.

Feiner Abstandshelfer
Dann mal los: Schnell habe ich mich durch die fünf Gänge des Schaltgetriebes gearbeitet (auf Wunsch gibt es eine Sechsstufen-Automatik, was in dieser Klasse selten ist) und den Swift auf Tempo gebracht. Kein Hexenwerk, sorgen doch 111 Turbo-PS für einen Spurt von 10,6 Sekunden auf Tempo 100. Dabei begleitet mich ein dumpfer, aber nicht unangenehmer Dreizylinderklang. Auf der Autobahn angekommen, aktiviere ich den Abstandsregel-Tempomat. Eine feine Sache, weil der Swift harmonisch eingebremst wird, sobald sich ein Auto vor mich schiebt.

Flott unterwegs
Auch bei höherem Tempo überrascht das Durchzugsvermögen des Suzuki und die daraus resultierende Elastizität besonders bei kurzen Zwischenspurts. Auch wenn der Swift auf manch anderen Autobahnnutzer and then wirkt: Ein Verkehrshindernis ist er wahrlich nicht. Mühelos zieht die Maschine in Richtung 180 km/h, leider dominieren ab 120 km/h aufgrund der steilen Frontscheibe Windgeräusche.

Schwächen im Detail
Schade nur, dass ich mir nach längerer Fahrt den Hintern platt sitze. Den Vordersitzen fehlt es an Beinauflage und sie sind zu weich gepolstert. Kritikwürdig ist auch der Touchscreen in der Mittelkonsole. An sich eine feine Sache, reagiert er auf Eingaben manchmal träge. Schön wäre auch ein klassischer Drehknopf zum Einstellen der Lautstärke, anstatt dafür wie wild herumtippen zu müssen. Meist geschieht die Regelung zwar sowieso am Lenkrad, aber nett wäre solch eine Lösung schon. Zwei weitere Dinge fallen beim Swift auf: Die Tasten im Lenkrad zur Telefonbedienung sind and so unpraktisch angebracht, dass human sich die Finger verknotet. Und warum zwar eine Rückfahrkamera Serie ist, Parkpiepser aber nicht, weiß wohl nur Suzuki.

Kleiner Speicher
Insgesamt lässt es sich aber während meiner zusammen über 1.000 Kilometer gut im Swift aushalten. Ein Pluspunkt ist das SVHS genannte Mildhybridsystem: Beim Bremsen oder Dahinrollen wird Energie in eine kleine Batterie gespeist, die bei Bedarf einen leichten Zusatz-Kick gibt. Doch wie sieht es an der Tankstelle aus? Leider fasst das Spritreservoir des Swift nur 37 Liter, weshalb man nach rund 550 Kilometern schon fast mit den letzten Tropfen fährt. Apropos Tropfen: Eine Kunststoffkante unter dem Tankstutzen verhindert fiese Kleckereien.

Fünf vor dem Komma
Der Verbrauch hält sich im Rahmen: Extrem geizig ist der Suzuki Swift zwar nicht, aber angesichts von 111 PS und nicht immer konstanter Fahrweise geht der Verbrauch in Ordnung. 4,6 Liter gibt das Werk an, nach zwei Etappen mit konstant 5,7 Liter sank mein Kraftstoffkonsum auf 5,three Liter. Zugute kommt dem Swift dabei auch sein geringeres Gewicht: Lediglich 865 Kilogramm sind ein ausgezeichneter Wert. Haben wir likewise ein leichtes Leben mit ,Suzi"? Das klärt unser Abschlussbericht im dritten und letzten Teil.

Preisliste


Suzuki Swift 1.0 Boosterjet Hybrid Comfort+
Grundpreis: 19.440 Euro
Ausstattungen Preis in Euro
ABS Serie
ESP Serie
ASR Serie
Airbag Fahrer Serie
Airbag Beifahrer Serie
Seitenairbags vorn Serie
Kopfairbags vorn Serie
Kopfairbags hinten Serie
elektr. Fensterheber vorn Serie
elektr. Fensterheber hinten Serie
elektr. verstellbare Außenspiegel Serie (anklappbar, inklusive Heizung)
Klimaautomatik Serie
Zentralverriegelung mit Fernbed. Serie
Bildschirmnavigation Serie
MP3 Serie
Metalliclackierung 500
Leichtmetallfelgen Serie (16 Zoll)
Sitzhöheneinstellung Serie (Fahrer)
Tempomat Serie (adaptiv)
Nebelscheinwerfer Serie
LED-Scheinwerfer Serie
Rückfahrkamera Serie

Datenblatt

Motor und Antrieb
Motorart Benziner mit Turboaufladung
Zylinder 3
Ventile 4
Hubraum in ccm 998
Leistung in PS 111
Leistung in kW 82
bei U/min ii.000 - 3.500
Drehmoment in Nm 170
Antrieb Frontantrieb
Gänge 5
Getriebe Schaltgetriebe
Fahrwerk
Spurweite vorn in mm 1.520
Spurweite hinten in mm 1.525
Radaufhängung vorn Einzelradaufhängung
Radaufhängung hinten Verbundlenkerachse
Bremsen vorn Scheiben innenbelüftet
Bremsen hinten Scheiben
Räder, Reifen vorn 185/55 R16
Räder, Reifen hinten 185/55 R16
Lenkung Zahnstange mit Servonterstützung
Maße und Gewichte
Länge in mm 3.840
Breite in mm one.735
Höhe in mm one.480
Radstand in mm 2.450
Leergewicht in kg 950
Zuladung in kg 430
Kofferraumvolumen in Liter 265
Kofferraumvolumen, variabel in Liter 947
Anhängelast, gebremst in kg 1.000
Tankinhalt in Liter 37
Kraftstoffart Super
Fahrleistungen / Verbrauch
Höchstgeschwindigkeit in km/h 195
Beschleunigung 0-100 km/h in Sekunden 10,half-dozen
EG-Gesamtverbrauch in Liter/100 km 4,three
EG-Verbrauch innerorts in Liter/100 km four,8
EG-Verbrauch außerorts in Liter/100 km four,0
CO2-Emission in g/km 97
Schadstoffklasse Euro half-dozen
Fixkosten
Garantie iii Jahre oder 100.000 Kilometer

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